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Haus der Naturheilkunde:

Admin: [alex]


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Haus der Naturheilkunde

- Hom?opathie:

Berufsverband Peer Counseling e.V. Mainz
Verein zur F?rderung der beruflichen Integration Behinderter e.V. Berlin
Institut zur Selbst-Bestimmung Behinderter Trebel

Curriculum einer Peer Counseling Weiterbildung

zur

Naturheilberatung



Zielgruppe

Peer Counseling hat sich in Deutschland als Beratungsmethode etabliert. Der allgemeine Begriff, der die Beratung irgendwie Gleichartiger (Peer) untereinander bezeichnet, wird in Deutschland insbesondere als Beratung von Behinderten f?r Behinderte verstanden.

Behinderte nennen wir die Menschen, die k?rperlich, geistig oder psychisch dauerhaft eingeschr?nkt sind und aus solchen Gr?nden unter Aussonderungsdruck geraten.

Innerhalb der nun vorzustellenden Weiterbildungsreihe soll diese Gruppe auf K?rperbehinderte reduziert werden und gleichzeitig erweitert um die Gruppe der chronisch Kranken. Auch chronische Erkrankungen sind dauerhafte Einschr?nkungen, die zu diskriminierenden sozialen Reaktionen f?hren.

Unser Weiterbildungsangebot richtet sich also an behinderte und chronisch kranke Menschen. Wir wollen deren F?higkeit aufgreifen, trotz der jeweiligen Einschr?nkungen das eigene Leben sinn- und lustvoll zu gestalten - und das ihres sozialen Umfeldes. Diese Erfahrungen werden die ausgebildeten BeraterInnen anderen Menschen professionell zur Verf?gung stellen. Dabei vermeiden sie es, selber zu therapieren. Sie verweisen f?r diesen Teil der Beratung auf dazu autorisierte Fachleute.

Die Ausbildenden und Ausgebildeten geh?ren einer Gemeinschaft von mittlerweile ?ber 100 Menschen an, die sich in Theorie und Methode des Peer Counseling haben fortbilden lassen. F?r diese Gruppe gibt es den Berufsverband Peer Counseling (BVP) als Interessenvertretung. Die Berufsordnung des BVP bildet die ethische Grundlage auch f?r die Arbeit der NaturheilberaterInnen.

Die Weiterbildung dient:

1. der pers?nlichen Bereicherung an Erfahrung und Wissen ?ber alternative Naturheilverfahren,
2. dem Nachweis einer fundierten Weiterbildung zu Naturheilverfahren f?r Bewerbungen bei ArbeitgeberInnen,
3. der Aus?bung von Beratungen in freien Honorarangeboten, zum Beispiel als Zuverdienst zu einer Rente.

Der BVP e.V. wird ein Netz freier NaturheilberaterInnen aufbauen, die auf Honorarbasis arbeiten.


Zielrichtung:

Die Auszubildenden und die durch sie zu beratenden Personen sollen in der Lage sein oder auf dem Weg unterst?tzt werden, ein selbstbestimmtes Leben zu f?hren. Leitend sind daher die international erarbeiteten Einstellungen und Forderungen der Independent Living Bewegung.

Die Beteiligten unserer Weiterbildung haben zumeist die Erfahrung gemacht, von der Schulmedizin nicht hilfreich genug beraten und behandelt worden zu sein. Sie haben sich sodann auf ihre eigenen F?higkeiten besonnen, alternative Methoden zu finden. Einige haben diese Wege bereits f?r sich erfolgreich erprobt. Diese Menschen verf?gen ?ber ein hohes Ma? an Kreativit?t und Konsequenz. Sie sind in der Lage, zwischen ihren Einschr?nkungen und ihrem K?rper bzw. ihrer Pers?nlichkeit deutlich zu unterscheiden. Die Einschr?nkungen sollen behandelt und soweit wie m?glich und so umfassend wie n?tig eingegrenzt werden. Der eigene K?rper und die eigene Pers?nlichkeit sollen bei all dem aber nicht in Mitleidenschaft geraten. Sie sind und bleiben die Quelle vieler lustvoller Erlebnism?glichkeiten.

Die von den Beteiligten ganz individuell gew?hlten Behandlungsmethoden erhalten ihre Autorit?t durch das ebenfalls ganz individuelle Erlebnis der Besserung. Nicht alle diese Behandlungserfahrungen k?nnen hier einbezogen werden.

In der Weiterbildung zum/zur NaturheilberaterIn sollen verschiedene Naturheilverfahren und deren Wirkung kennen gelernt werden. Die Weiterbildung misst der Selbsterfahrung einen hohen Stellenwert bei. So wird auch bei den Naturheilverfahren sehr viel Wert auf das eigene Erleben und die Erfahrungen damit gelegt. Ein wichtiger Aspekt der unterschiedlichen Naturheilmethoden ist der ganzheitliche Ansatz. Hier wird der Mensch insgesamt mit seiner Pers?nlichkeit, seinen Symptomen, seiner K?rperkonstitution usw. betrachtet. K?rper, Geist und Seele werden als Einheit gesehen.

Teilweise werden Referenten Grundwissen ?ber die folgenden Themen vermitteln:

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- Hom?opathie: Der Begriff ?Hom?opathie" stammt aus der griechischen Sprache und kann mit ??hnliches Leiden" ?bersetzt werden. Damit ist gemeint, dass in der Hom?opathie eine Erkrankung mit einer kleinen Menge eines Naturstoffs behandelt wird, die am gesunden Menschen, in gr??erer Dosis verabreicht, zu ?hnlichen Symptomen f?hrt, wie sie f?r eine bestimmte Erkrankung charakteristisch sind.

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-Tiere als Therapeuten: Mehr und mehr wird Tieren im Umgang mit kranken und behinderten Menschen eine positive Bedeutung zugesprochen. Erkenntnisse zeigen, dass z.B. Besitzer von Haustieren weniger oft krank sind, dass Delphine oder Alpakas erstaunliche Fortschritte und Reaktionen bei den unterschiedlichsten schwerwiegenden k?rperlichen und geistigen Behinderungen, sogar bei Hirnsch?digungen bewirken k?nnen. In Deutschland hat die Reittherapie einen hohen Stellenwert. Es wird nicht nur die positive Ausstrahlung des Pferdes genutzt, sondern auch der Kontakt und die Bewegung.

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- Ern?hrung: Das Bewusstsein der Menschen f?r die Ern?hrung ist heute gr??er denn je. Eine gesunde Lebensweise wird propagiert. Verschiedene Ern?hrungslehren werden auch als Heilmethode oder f?r den Heilprozess f?rderlich angesehen. In der Weiterbildung werden verschiedene Ern?hrungslehren vorgestellt, beleuchtet und ausprobiert.

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- Ayurveda: Ayurveda ist die alte indische Gesundheitslehre. Nach dieser Lehre wirken im K?rper des Menschen drei Kr?fte: Vata, Pitta und Kapha. Sie bestimmen seine Konstitution. Sind diese Kr?fte in Harmonie, geht es uns gut. Sind sie gest?rt, kann es zu Krankheiten kommen. Ayurveda kennt verschiedene Methoden, das Gleichgewicht wieder herzustellen, wie vielf?ltige Kr?uteranwendungen, Massagen, B?der, Aromatherapie, bzw. Yoga und Meditation.

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- Kinesiologie : Die angewandte Kinesiologie ist eine ganzheitliche Therapieform. Sie vereinigt ?stliche Heilkunst aufgrund des F?nf-Elemente-Systems mit neueren Erkenntnissen und Entwicklungen. Als Hauptwerkzeug bedient sich die angewandte Kinesiologie des manuell ausgef?hrten Muskeltests. Dieses k?rpereigene R?ckmeldesystem geht zur?ck auf Erkenntnisse des Amerikaners Dr. George Goodheart. Er beobachtete, dass sich Vorg?nge innerhalb des K?rpers auch im Funktionszustand der Muskeln spiegeln.

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- Cranio Sacral : Die Cranio-Sacral-Therapie ist eine Heilweise, bei der der Therapeut/die Therapeutin den Patienten sanft mit den H?nden ber?hrt und dabei durch minimale Druckaus?bung auf bestimmte Bereiche des Skeletts, insbesondere die Sch?delknochen, Korrekturen am Knochensystem vornimmt. Diese Korrekturen bewirken im Erfolgsfall die Freisetzung von Blockaden in der Skelettstruktur und von Verspannungen und Blockaden im Bereich der Muskeln und des Bindegewebes. Das Merkmal, das die heilende Hilfestellung des Therapeuten unterst?tzt, leitet und lenkt ist der Cranio-Sacral-Puls.

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- TCM (Traditionell Chinesische Medizin): Die Chinesische Medizin geht auf eine jahrtausend alte Tradition zur?ck. Ausgehend von den Beobachtungen der Natur und ihrer Wirkung auf die Menschen, wurde die Traditionell Chinesische Medizin entwickelt. Grundgedanke ist die Harmonie zwischen YIN und YANG, den zwei energetischen Qualit?ten, die sich ?berall widerspiegeln. Die Traditionell Chinesische Medizin bem?ht sich, Disharmonien und Blockaden im Verlauf der Meridiane (Energielaufbahnen) zu beseitigen und so den K?rper zu heilen oder gesund zu erhalten. Neben der Kr?uterheilkunde und der Akupunktur kennen die Chinesen weitere therapeutische Ma?nahmen. Jeder Behandlung geht eine Diagnostik voraus. Neben der Befragung ?ber die Krankheitsbeschwerden, ist vor allem die Pulsdiagnose und die Zungendiagnose bekannt.

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- Bachbl?ten: Die Bachbl?tentherapie geht auf den walisischen Arzt Edward Bach zur?ck. Seiner Meinung nach basieren Krankheiten auf psychischen Imbalancen. Da K?rper und Geist (oder Seele) nicht zu trennen sind, vertrat er die Auffassung, nie nur die Krankheit selbst zu behandeln, sondern immer den Patienten als Ganzes zu sehen (?hnlich der Hom?opathie). Bach entdeckte die Heilkraft verschiedener Wildpflanzen, die eben heute als Bachbl?ten (38 an der Zahl) bekannt sind. Die in den von ihm verwendeten Pflanzen innewohnende Energie hat die Kraft, die Gef?hlsschlacken so in Bewegung zu versetzen, dass sie sich von selbst aufl?sen, und daher der Krankheit zumindest ihre psychische Grundlage entzogen wird.
- Yoga, Atem?bungen und Meditation : In einem kleinen Kurs sollen diese Methoden nahe gebracht werden, welche zum Stressabbau (sowohl mental als auch physisch Art) eingesetzt werden k?nnen.

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- Familienstellen : Auch Behinderungen und chronische Erkrankungen k?nnen rein psychogen entstehen oder psychogene Anteile haben. Die Methoden des Familienstellens sollen im Kurs n?her betrachtet werden.

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Grundstruktur des Kurses

Die Weiterbildung wird Naturheilverfahren lehren und die wesentlichen Grundz?ge des Peer Counselings vermitteln. F?r Teilnehmende, die schon ?Peer CounselorInnen ISL? sind, gilt letzteres als Wiederholung.

Die Weiterbildung findet an virtuellen Orten (Internet) statt und an realen Pr?senzpl?tzen. Die Pr?senzbl?cke finden im G?ste- und Tagungshaus Nemitzer Heide im Osten Niedersachsens statt.

Die Weiterbildung umfasst 6 Wochenbl?cke. Jeweils von montags 16.00 Uhr bis freitags 13.00 Uhr.

Die Weiterbildung selber ist kostenfrei.

Die Unterkunft im barrierefreien G?stehaus kostet bei Doppelzimmerbelegung f?r ?bernachtung, Verpflegung und Nebenkosten f?r die gesamte Weiterbildung?

1.184 ?.

Der Betrag ist im voraus zu zahlen. Er kann in zwei Raten an das ISBB Trebel ?berwiesen werden. Die Zahlung gilt als feste Buchung und kann bei vorzeitigem Abbruch durch die oder den Teilnehmenden nicht ? auch nicht teilweise erstattet werden.

Die Speisen der jeweiligen Wochen passen sich thematisch der Ausbildungsentwicklung an. In der ayurvedischen Woche wird zum Beispiel auch ayurvedisch gekocht. Die K?che des G?stehauses bereitet bei Bedarf aber auch notwendige Speisen au?erhalb der Gruppenverpflegung zu. Die Zutaten sehr spezieller K?che m?ssen von den Teilnehmenden gestellt werden.

Zu den einzelnen Themen der Weiterbildung m?ssen vorbereitende Texte durchgearbeitet werden. Sie sind aus dem Internet runter zu laden. Im Internet existiert ein eigenes Haus in der neugegr?ndeten PeerCity (Siehe www.peercity.de ) nur f?r die hier beschriebene Weiterbildung. Dort gibt es neben den genannten Texten Informationen und einen eigenen Chatraum.

Da f?r die Weiterbildung der pers?nliche Erfahrungsaustausch sehr wichtig ist, besteht Anwesenheitspflicht in den entsprechenden Pr?senzbl?cken. Fehlzeiten aufgrund von Erkrankungen k?nnen durch Einzelunterricht mit den AusbilderInnen nachgearbeitet werden. Der Einzelunterricht umfasst pro Fehltag drei Stunden. Die Stunde ist kostenpflichtig (26 ?).

Bewerbungs-Voraussetzungen

1. Zugelassen werden nur behinderte und chronisch kranke Menschen.

2. Es bedarf nicht zwingend einer Ausbildung in einem Grundberuf, Erfahrungen in der Beratung anderer Menschen ist erw?nscht.

3. Die BewerberInnen sollen zur Selbsterfahrung bereit sein.

4. Aus den Bewerbungsunterlagen soll ein soziales Engagement ersichtlich sein.


Die Bewerbungsunterlagen werden direkt an den VFbI gesandt, der die Weiterbildung organisiert. Anschrift siehe unten. Sie umfassen einen ausf?hrlichen Lebenslauf aus dem auch die Behinderung oder die chronische Erkrankung sichtbar wird. Au?erdem ein Begleitschreiben das u.a. die Motivation zur Weiterbildung erkennen l?sst.

Die Bewerbungsunterlagen werden von den AusbilderInnen gesichtet und bewertet.

Abschlusszertifikat

Alle Teilnehmenden erhalten nach Abschluss der Weiterbildung eine Teilnahmebescheinigung, die ausf?hrlich die gelernten Inhalte beschreibt.

F?r besondere Leistungen wird ein Zertifikat verliehen mit der Berechtigung, den Titel

Naturheilberaterin BVP,
Naturheilberater BVP


zu f?hren. Zur Erlangung des Zertifikates sind Voraussetzungen zu erf?llen:

1. Pers?nliche Teilnahme an mindestens 4 der 6 Pr?senzbl?cke.
2. Nacharbeit eventueller Fehlzeiten
3. Erarbeitung der vorbereitenden Informationen
4. Aktive Teilnahme am Unterricht und/oder an der Kommunikation im Internet.

Teilnahmebescheinigungen und Zertifikate werden w?hrend einer Abschlussfeier am vorletzten Tag der Weiterbildung ?berreicht. Wer bis zu diesem Datum die Nacharbeitszeiten noch nicht absolviert hat, kann bei Vorliegen der ?brigen Voraussetzungen ein vorl?ufiges Zertifikat erhalten, das sp?ter eingetauscht wird.

Das Ausbildungsteam kann f?r die Erlangung des Zertifikates im Laufe der Weiterbildung f?r einzelne Teilnehmende erg?nzende Auflagen machen. Bei sch?digendem Verhalten einzelner Teilnehmender k?nnen sie diese von der Ma?nahme ausschlie?en. In diesem Falle wird die oben genannte Geb?hr anteilig zur?ckgezahlt.

Plan der Weiterbildung

Die Weiterbildung besteht aus theoretischen und praktischen Anteilen. Wo es m?glich ist, werden externe Dozenten und Dozentinnen eingeladen.

Plan der Weiterbildungen (Wir ordnen den Bl?cken Termine zu, sobald gen?gend verbindliche oder erst unverbindliche Anfragen vorliegen.)

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? Einf?hrung
? Bedeutung des ganzheitlichen Ansatztes
? Tiere als Therapeuten (Alpacas)
? Bachbl?ten

??

? Ayurveda mit der Referentin Karin Hennings; Leiterin des Ayurveda Zentrums in Bad Antogast/Schwarzwald)

???

? Kinesiologie mit Referentin
? Cranio Sacral mit Referentin

????

? Yoga, Atem?bungen und Meditation mit Referntin

?????

? TCM (Traditionell Chinesische Medizin) mit Referent

??????

? Familienstellen mit L.Sandfort



BVP und VfbI

Prenzlauer Allee 36
10405 Berlin,
Tel.: 030/48 62 52 14 bzw. 16.
Email:
vfbiev@aol.com
Internet:
www.peercity.de
dort unter ?Akademie?

ISBB

Nemitzer Str. 16 in 29494 Trebel
Tel.: 05848/98 15 65
Fax:05848/98 81 10
Email:
isbbtrebel@aol.com
Internet:
www.peercity.de
dort unter ?Akademie?